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farbe als plastische erfahrung

«die landschaften verena schindlers sind nicht wiedergabe bestimmter landstriche, selbst wo sie sich aus naturerlebnis und –erinnerung nähren... wohl gibt es spezifische referenzen, landschaften, in und mit denen die malerin gelebt hat: die kalifornische pazifikküste und die wüsten von newmexiko, bündner bergtäler und tessiner wälder. ist es ein blick von unten in grünes blätterwerk oder eher eine sicht aus weiter ferne, hinunter auf abstrakt gewordenes terrain? kein perspektivisch formulierter bildraum, keine auf das bildformat bezogene komposition, nicht einmal ein angedeuteter horizont gibt dem betrachter halt. diese malerei will ihr format überwinden, sich über den bildraum hinausdehnen, das unbegrenzte der landschaft spürbar machen…»

ausschnitt aus text von sibylle ryser













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